Wie viele Lumen pro Raum?

Berechnen Sie Raumfläche, Ziel-Lux, Gesamt-Lumen und die passende Anzahl LED-Leuchten.

Kurzantwort: Lumenbedarf für Räume

Für eine erste Planung gilt: Lumen = Lux × Raumfläche ÷ Praxisfaktoren. Wohnzimmer liegen oft bei 100-150 lx, Küche und Bad bei etwa 300 lx, Büroarbeitsplätze bei 500 lx.

Wohnzimmer
100-150 lx
Grund- und Stimmungslicht
Küche / Bad
300 lx
mehr Licht an Arbeitsflächen
Büro
500 lx
Arbeitsplatz-Richtwert
Reserve
Faktoren prüfen
Reflexion und Alterung

Schnellstart – Wählen Sie Ihren Raumtyp

Alle Werte werden automatisch ausgefüllt. Sie können sie anschließend anpassen.

Tipp: Nach der Auswahl werden alle Felder automatisch ausgefüllt. Sie können jeden Wert individuell anpassen oder direkt berechnen.

Geben Sie die Grundfläche des Raums ein
Standardhöhe: 2,5 m
Nach DIN EN 12464-1
Berücksichtigt Verluste durch Reflexion
Projektservice
Berechnung in konkrete Leuchten übersetzen
Für Büros, Wohnbereiche oder Projekte prüfen wir aus Fläche, Lux-Ziel und Nutzung passende LED-Leuchten, Muster und Unterlagen.
Produktauswahl
LED-Leuchten für Raumbeleuchtung
Produktfamilien, die häufig zu Raumbeleuchtung, Rasterdecken und projektbezogener Lichtplanung passen.
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Hinweise zur Berechnung

  • • Die Berechnung basiert auf derDIN EN 12464-1 Norm für Beleuchtung am Arbeitsplatz. Die Norm ist in Deutschland durchASR A3.4 rechtlich bindend.
  • • Der Nutzungsfaktor berücksichtigt Lichtverluste durch Reflexion an Wänden und Decke. Berechnen Sie den genauen Wert mit unseremReflexionsgrad-Rechner.
  • • Die empfohlene Anzahl an Lampen ist ein Richtwert für 800 Lumen pro Lampe. Die tatsächliche Verteilung sollte mit demLampenabstand-Rechner optimiert werden.
  • • Für präzise Planung konsultieren Sie einen Lichtplaner oder Elektriker. UnsereAnleitungen helfen bei der Vorbereitung.

Professionelle Raumbeleuchtung nach DIN EN 12464-1

Die korrekte Beleuchtungsplanung ist entscheidend für Komfort, Produktivität und Energieeffizienz. Unser Rechner basiert auf der deutschen NormDIN EN 12464-1, die Beleuchtungsanforderungen für Arbeitsstätten festlegt und in ganz Europa als Standard gilt. Verstehen Sie auch den Unterschied zwischenLux und Lumen für eine präzise Planung.

Verstehen Sie die Berechnungsformel

Φ = (E × A) / (η × MF)

Raumspezifische Lux-Werte nach DIN EN 12464-1

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Beleuchtungsstärken nachDIN EN 12464-1. Für einedetaillierte Tabelle typischer Raumtypen konsultieren Sie unsere Normtabelle. Wohnräume haben spezifische Anforderungen, die in unsererWohnraum-Lux-Tabelle ausführlich erläutert werden.

RaumtypLux-WertAnmerkung
Verkehrsflächen, Flure100 lxMindestanforderung
Wohnräume, allgemein150 lxEmpfohlen für Entspannung
Küche, Badezimmer300 lxFür präzise Tätigkeiten
Büro, Arbeitsplatz500 lxNachASR A3.4 / DIN 12464-1
Technisches Zeichnen750 lxHohe Sehaufgabe
Prüfräume, OP-Säle1000 lxHöchste Anforderung

Tipp: Für spezielle Anwendungen wieBüroplanung,Industriehallen oderWohnraumplanung finden Sie detaillierte Anleitungen in unseremAnleitungsbereich.

Praktische Anwendungsbeispiele

Beispiel 1: Home-Office (20 m²)

  • • Fläche: 20 m², Höhe: 2,5 m
  • • Erforderlich: 500 lx (Büroarbeit nachDIN EN 12464-1)
  • • Berechnung: (500 × 20) / (0,5 × 0,8) = 25.000 lm
  • Lösung: 25 LED-Lampen à 1.000 lm oder 6 Panelleuchten à 4.000 lm
  • Weiterführende Planung: Beachten Sie auch dieUGR-Blendung bei Bildschirmarbeit und nutzen Sie unserenFarbtemperatur-Rechner für die passende Lichtfarbe. Lesen Sie unsereBüro-Lichtplanung Anleitung für eine projektbezogene Planung.

Beispiel 2: Wohnzimmer (30 m²)

Beispiel 3: Industriehalle (200 m²)

Häufige Fehler vermeiden

Fehler 1: Nur Gesamtlumen beachten

Viele konzentrieren sich nur auf die Gesamt-Lumenzahl, ignorieren aber die Lichtverteilung. Resultat: Dunkle Ecken trotz ausreichender Lumen.Lösung: Nutzen Sie unseren Lampenabstand-Rechner für die optimale Verteilung. Lesen Sie mehr überHelligkeitsverteilung und Gleichmäßigkeit.

Fehler 2: Wartungsfaktor vergessen

LED-Lichtstrom nimmt über die Zeit ab (L70 nach 50.000h). Ohne Wartungsfaktor ist die Beleuchtung nach 2-3 Jahren zu schwach.Mehr dazu: Erfahren Sie, warum der Wartungsfaktor essentiell ist und wie LED-Lebensdauer die Planung beeinflusst. UnserLichtverlust-Rechner hilft bei der Prognose.

Fehler 3: Raumhöhe nicht berücksichtigen

Bei Raumhöhen über 3 m muss der Lichtstrom erhöht werden, da die Lichtintensität mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt (Photometrisches Entfernungsgesetz).Für hohe Räume: Verwenden Sie Leuchten mit größeremAbstrahlwinkel oder höhererLichtstärke (Candela). Bei Hallen helfenIndustrie-Beleuchtungsrechner.

Expertentipps für optimale Beleuchtung

Mehrzonige Beleuchtung

Teilen Sie große Räume in Zonen auf: Allgemeinbeleuchtung (300 lx) + Akzentbeleuchtung (200 lx) = flexible Nutzung mit 40% Energieeinsparung. Das3-Ebenen-Prinzip ist die Basis professioneller Lichtkonzepte. Erfahren Sie mehr in unserem Human-Centric Lighting Guide.

Dimmbarkeit einplanen

Installieren Sie dimmbare LED mit 120% des berechneten Lichtstroms. So können Sie die Beleuchtung an verschiedene Tageszeiten und Tätigkeiten anpassen. Beachten SieDimmbarkeitsprobleme und wählen Sie kompatible Dimmer. UnsereDimmer-Installationsanleitung hilft bei der Umsetzung.

Farbtemperatur beachten

Wohnräume: 2700-3000K (warmweiß), Büros: 4000K (neutralweiß), Werkstätten: 5000-6500K (tageslichtweiß).CRI ≥ 80, besser ≥ 90. Nutzen Sie unserenFarbtemperatur-Rechner für die optimale Wahl. Mehr überKelvin und Lichtfarbe sowie Farbtemperatur-Tabellen.

UGR-Wert kontrollieren

Vermeiden Sie Blendung: UGR ≤ 19 für Büros (DIN EN 12464-1). Nutzen Sie Raster- oder Prismenabdeckungen bei direkter Sicht auf Leuchten. Berechnen Sie den UGR-Wert mit unseremUGR-Blendungsrechner und lesen Sie mehr überBlendungsbegrenzung. DieUGR-Grenzwerte-Tabelle zeigt alle Anforderungen.

Quellenangaben und Standards

  • DIN EN 12464-1:2021-11 - Licht und Beleuchtung - Beleuchtung von Arbeitsstätten - Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen. Vollständig erklärt in unseremDIN EN 12464-1 Guide und Lux-Werte-Tabelle.
  • ASR A3.4 - Technische Regeln für Arbeitsstätten - Beleuchtung und Sichtverbindung. Deutsche Umsetzung der DIN EN 12464-1, bindend für Arbeitsplätze.
  • VDI 6011 Blatt 1 - Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung. Erfahren Sie mehr überTageslichtnutzung und tageslichtähnliche Beleuchtung.
  • LiTG Publikation Nr. 12 - Lichttechnische Gesellschaft: Beleuchtung von Innenräumen. Professionelle Richtlinien fürLichtplanung.

Weiterführende Ressourcen: UnsereWissensdatenbank bietet tiefgehende Artikel zu allen Aspekten der Beleuchtungsplanung. Für praktische Umsetzung konsultieren Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitungen und FAQ-Bereich.

Letzte Aktualisierung: Februar 2026

Fachliche Prüfung: Zertifizierte Lichtplaner nach DIN EN 17037

Projektservice
Projektplanung
Aus der Lux-Berechnung direkt in die Projektabstimmung
Wenn Sie für Büro, Verkaufsfläche oder Wohnprojekt eine belastbare Leuchtenanzahl, UGR-Abstimmung oder ein DIALux-nahes Setup brauchen, führen wir die Berechnung in den nächsten Projektschritt über.
Lux-Ziel, Raumdaten und Nutzungsfaktor gemeinsam prüfen
Leuchtenanzahl auf Panel-, Downlight- oder Spotfamilien übertragen
UGR, Farbtemperatur und Projektdokumentation abstimmen
Bemusterung oder konkrete Projektanfrage direkt anschließen
Nächster Schritt
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